Die “Insel des ewigen Frühlings” Teneriffa ist nicht nur bei Strandurlaubern beliebt, auch Wanderfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten. Von allen Kanarischen Inseln ist Teneriffa die abwechslungsreichste und zudem höchstgelegenste. Vor allem der Norden des Landes ist für ausgedehnte Wandertouren bestens geeignet. Als Startpunkt für die meisten Wanderungen sollte man den Busbahnhof in Puerto de la Cruz wählen.
Beachten sollte man, dass vor allem im Norden Teneriffas häufig mit Nebel und auch Sturm zu rechnen ist; bei der Wanderbekleidung sollte dies berücksichtigt werden.
Sowohl einfache Touren als auch anspruchsvolle Routen, wie etwa auf den Pico del Teide, sind im Norden Teneriffas möglich.
Eine landschaftlich besonders reizvolle Tour ist die Gegend rund um den Afurtalkessel. Hier wandert man durch einen dichten Lorbeerwald und kommt an schönen und urigen Bergdörfern vorbei. Besonders hervorzuheben ist die Gastfreundschaft der Einwohner. Auf Kamm- und Maultierpfaden überwindet man bei dieser Tour Höhenunterschiede von bis zu 700 Metern.
Eine weitere lohnenswerte Tour ist der Höhenpfad bei dem Vulkan Chinyero in etwa 1.000 Metern Höhe. Hier trifft man auf beeindruckende Lavaströme; am schönsten ist diese Route übrigens zur Zeit der Mandelblüte.
Auch das Vulkangebiet Vulkangebiet Arenas Negras, welches hauptsächlich durch grünen Kiefernwald führt, ist bei Wanderfreunden sehr beliebt. Auf dieser Tour kommt man zudem am ältesten Drachenbaum der Insel vorbei; ein beeindruckendes Fotomotiv.
Wer einen einsamen Wanderweg fernab des Massentourismus sucht, sollte sich in das Hochland bei Tierra del Trigo begeben. Von hier hat man traumhafte Aussichten über die gesamte Insel bis hin zu den Nachbarinseln. Beim Durchqueren der Urwälder mit der überaus üppigen Vegetation passiert man auch das bekannte “Tal der Aussteiger”.