
Bali gehört politisch zum riesigen Inselstaat Indonesien. Die meisten Touristen, die in dieses Land kommen, besuchen auf einer Rundreise Bali. Doch die Mentalität der Menschen, ihre Bräuche und Feste und das ganze Wesen dieser Insel ist etwas Einzigartiges. So sind allein schon die Inseln um Bali herum in erster Linie moslemisch geprägt, während sich auf Bali der Hinduismus erhalten hat. Aber auch der unterscheidet sich hier vom hinduistischen Mutterland Indien sehr. Die Feste auf Bali sind noch farbenprächtiger und noch zahlreicher. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo auf der Insel ein Tempelfest abgehalten wird. In fast jeder balinesischen Familie gibt es Künstler, wie z.B. Maler, Musiker oder Tänzer. Bunt gekleidete Frauen und Männer zelebrieren unaufdringlich ihre Vorstellung von einem Leben, in dem es um den Ausgleich der geistigen und irdischen Kräfte geht. Sanftmütig praktizieren sie ihre Riten. Oft kann man ein Lächeln in den Gesichtern sehen. Nachsicht und Höflichkeit sind allgemein verbreitete und ganz selbstverständliche Tugenden.
Sicherlich gibt es auf Bali auch schon seit Jahrzehnte einige Touristenhochburgen, die ihre Spuren unweigerlich hinterlassen. Doch das ursprüngliche Bali und seine Wesensart sind auch heute noch zu finden. Man muss sich jedoch auf eine Rundreise begeben, die aus dem südlichen Zipfel von Bali – mit seinen Touristenhochburgen – hinaus führt.
Die ersten Touristen kamen schon in den Dreißiger Jahren nach Bali. Es waren vor allem auch Künstler. Sie wurden angezogen von dem Besonderen, was diese Insel ausstrahlt. Heute gibt es kaum einen großen Reise-Veranstalter, der nicht auch Bali und insbesondere eine Rundreise Bali in seinem Programm hätte. Doch um das echte Bali jenseits der Bettenhochburgen zu erleben, sollte man vielleicht besser eine Rundreise bzw. eine Individualreise bei kleineren Veranstaltern buchen. Es ist fast unmöglich, von dieser wunderbaren Insel nicht begeistert zu sein. Bali wirkt auch heute noch auf viele Fremde wie eine Insel der Seeligen.
Bild: © Dieter Schütz / PIXELIO
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